Veganer Hausmannstraum: Knödel mit Rotkraut und Linsengulasch

Packt euch auch manchmal die Lust auf Knödel? Ich liebe sie seit meiner Kindheit – egal ob als Kartoffelknödel halb/halb, Semmelknödel oder die selbstgemachten Serviettenknödel von meiner Schwiegermutter (die natürlich unangefochten die besten sind). 🙂

Hausmannstraum

Zu den Knödeln gehört natürlich Rotkraut, aber was isst man noch dazu, das einem trotzdem das Gefühl gibt ein richtig deftiges Essen zu genießen? Dieser Frage habe ich mich vor einigen Wochen gestellt und als Antwort darauf die Idee mit dem Linsengulasch gefunden. Das Rezept, dass ich als Vorlage genommen habe, beinhaltete diverse Zutaten, die ich nicht vorrätig hatte und sollte mit Wein zubereitet werden, was ich nicht wollte, also habe ich experimentiert. Herausgekommen ist ein Gericht, dass meinen Mann am nächsten Tag sogar auf der Arbeit hat prahlen lassen, dass er unter der Woche ein „Sonntagsessen“ bekommen hat. Und ich bekomme ihn manchmal sogar nicht mal soweit, dass er mich darüber informiert, ob es ihm schmeckt oder nicht. 😉 Ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen und Schlemmen!

Zubereitung:

  • 1-2 TL Kokosfett
  • 2 Zwiebeln (in halben Ringen)
  • 3 Möhren (gewürfelt)
  • 1 Selleriestange
  • 80 g Berglinsen
  • 70 g Belugalinsen (oder stattdessen insgesamt 150 g Berglinsen, wer eine weichere Konsistens mag)
  • 5 EL Tomatenmark
  • 100 ml Apfelsaft
  • Pfeffer, Majoran, Paprika (edelsüß), Koriander, Zwiebelpulver, Curcuma, Schwarzkümmel, etw. Kümmel, Schabzigerklee nach Geschmack und nach der Kochzeit(!): 1 TL Salz – sonst werden die Linsen nicht durch.

Als erstes die Linsen gründlich waschen und im Sieb abtropfen lassen.

Dann die halben Zwiebelringe im heißen Kokosfett scharf anbraten, kurze Zeit später die Möhrenwürfel dazu und die Selleriestückchen. Die 5 EL Tomatenmark dazugeben und weiter braten, dabei ständig rühren. Dann die Linsen hinzugeben und ebenfalls kurz mit braten. Dann den Mix mit 100 ml Apfelsaft ablöschen, würzen (Pfeffer, Majoran, Paprika (edelsüß), Koriander, Zwiebelpulver, Curcuma, Schwarzkümmel, etw. Kümmel, Schabzigerklee nach Geschmack) und mindestens 30 Minuten kochen lassen. Wer es eilig hat, dem empfehle ich die Belugalinsen durch weitere 70 g Berglinsen zu ersetzen. Die Belugalinsen haben zwar laut Packung die gleiche Kochzeit wie die Berglinsen, aber in 30 Minuten Kochzeit bleiben sie ganz und zerfallen nicht. Das kann deshalb zu einem etwas stückigen, knackigen Essgefühl führen, was dem einen oder anderen (wie z.B. unseren Kindern) etwas missfallen kann. Mann kann das Gulasch aber auch einfach stattdessen 40-45 Minuten kochen lassen, dann werden die Belugalinsen auch weicher.

Wenn das Gulasch sehr dick wird, kann man etwas Wasser nachgießen. Es sollte hinterher aber eher eine breiige als eine soßige Konsistenz haben.

Hausmannstraum

Ich hoffe es schmeckt euch so gut, wie es uns geschmeckt hat!

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