Pizzabrötchen-Belag vegan

Zutaten für 6-8 Brotscheiben oder Brötchen-Hälften:
60-70 g Cashewnüsse (eingeweicht)
1/2 Paprika (hier: rot)
1/2 mittelgroße Zucchini
2 Seitan-Bratwürstchen (Alnatura)
1 EL Hefeflocken
1 EL Apfelessig
etwas Reissirup
Gewürze: Salz, Pfeffer, 1 gestr. TL Pizzagewürz, etwas Basilikum (getrocknet), ggf. zusätzlich etwas Zwiebelpulver

Zubereitung:
Cashewnüsse über Nacht oder nur für 1-2 Stunden einweichen, dann abspülen, in den Mixer geben (hoher Behälter, der unten schmaler zusammenläuft) und gerade so mit Wasser bedecken. Dann bei Höchstgeschwindigkeit mixen, bis eine cremige, zähflüssige Masse entsteht. Gemüse und Würstchen würfeln, Cashewpaste darüber geben und mit den Gewürzen gut verrühren. Mit Apfelessig, Reissirup und Hefeflocken abschmecken.

Brote bzw. Brötchen-Hälften damit bestreichen und bei 175 Grad 10-12 Minuten überbacken.

Fertig ist das schnelle vegane Abendessen. 🙂

Obstkuchen (hier: Sauerkirsch) nach Art „sehr fein“

Der Apfelkuchen „sehr fein“ meiner Mutter begleitet mich seit meiner Kindheit. Traditionell gab es den bei uns in der Apfelsaison mindestens einmal pro Woche, den Rest des Jahres je nach dem welches Obst gerade dran war in unterschiedlichen Varianten mit Kirschen, Mirabellen, Rhabarber oder Johannisbeeren. Auch mit eingekochtem Obst lässt sich das Rezept super machen. Da sollte man das Obst allerdings vorher abtropfen lassen – das empfiehlt sich auch bei Sauerkirschen und aufgetauten Johannisbeeren.

Bisher habe ich immer eine vegane Variante des Dr. Oetker Rezept-Klassikers von Chefkoch.de verwendet, war jedoch nie wirklich zufrieden mit der Konsistenz. Der Kuchen ist zwar beim Backen immer schön aufgegangen, aber danach sofort wieder zusammengesackt und schmeckte jedes Mal „hocken geblieben“ und matschig.

Da ich in der Vergangenheit super Erfahrungen mit Linsen in Brownies und Muffins gemacht habe, wollte ich mich schon länger mal an einer Linsen-Variante des „sehr fein“-Kuchens versuchen. Das Ergebnis dieses Experiments heute war auf Anhieb großartig.

Hier nun zum Rezept. Die Menge reicht für ein Transport-Blech, dass etwas kleiner und tiefer als ein Standard-Backblech ist. Für eine Springform liefere ich die Mengenangaben nach.

Feuchte bzw. flüssige Zutaten:
– 215 g gekochte Linsen (z. B. 50/50 Berglinsen/Beluga-Linsen)
– 115 g Öl
– 200 g Pflanzenmilch (z.B.: Hafer-Drink), (*hier…)
(diese 3 Zutaten vermixen, bis die Linsen nur noch als schwarze Pünktchen zu sehen sind)

– 90 ml Sprudel mit viel Kohlensäure bereit stellen (*…und hier ggf. etwas weniger, da der Teig sehr flüssig wird und das Endergebnis entsprechend saftig, je nach Obst)

Trockene Zutaten:
– 140 g Dinkelmehl (630 oder 1050)
– 140 g Vollkorn-Dinkelmehl
– 11 g Backpulver und 6 g Natron (oder 1 ganzes Tütchen Backpulver v. 17 g)
– 1/4 TL gemahlene Vanille
– 140 g Vollrohrzucker
– 1 Prise Salz
– Abrieb von 1/2 Zitrone

Die trockenen Zutaten gut vermischen. Die feuchten Zutaten dazu geben (Sprudel nicht vergessen) und mit einem Löffel oder Teigschaber gründlich, aber zügig, verrühren.

Den Teig in das Transportblech gießen (man kann es vorher einfetten, muss man aber nicht) und das abgetropfte Obst gleichmäßig darauf verteilen.

Bei 180 Grad etwa 45-50 Minuten backen. Bei der Stäbchenprobe sollte kein Teig kleben bleiben.

Leider war der Kuchen so schnell aufgegessen, dass ich kein Bild machen konnte. Das hole ich beim nächsten Mal nach. Er ist einfach spitze geworden: locker, fluffig und trotzdem saftig.

Viel Spaß beim Nachbacken und vor allem beim Essen! 😉

Vegane Käsesauce (z.B. zu Nudeln)

Gestern Abend hatte ich plötzlich so unbändige Lust auf Käsesauce, da habe ich mal wieder auf dem Blog vorbeigeschaut, bei dem ich mir schon für das Grünkernauflauf-Topping Inspiration geholt hatte.

Herausgekommen ist etwas ganz ähnliches, aber eben als Sauce und etwas würziger mit Kräutern. Das erinnert dann mehr an diese Käsesauce, die in den Fertigpackungen vom Discounter ist und die ich früher leidenschaftlich gern gegessen habe.

Heute habe ich die Sauce gleich noch einmal gekocht und sie unter klein geschredderten, gekochten Spitzkohl gemischt. Dazu gabe es Reis und garniert habe ich das ganze mit geröstetem Sesam als Topping für den extra Calcium-Kick. Auch das war sehr, sehr lecker.

Hier kommt dat Sößchen nun:

– 250 ml kaltes Wasser
– 3 gehäufte EL Mehl (1050)
– 2 EL Öl
– 1 TL Dijon-Senf
– Gewürze: Salz, Kräutersalz, Gartenkräuter (getrocknet), Kräuter der Provence oder italienische Kräuter (die gefrorene Variante sparsam verwenden, da sie sehr intensiv schmecken), etwas Pfeffer
– 1 EL Cashewmus
– 1 Knoblauchzehe
– 2 EL Hefeflocken

Dazu:
– 1 ordentliches Stück ALSAN,
– 1 mittelgroße Zwiebel, gewürfelt

Mehl in das kalte Wasser einführen, Öl hinzugeben. Mischung erwärmen, Cashewmus einrühren, aufkochen, Gewürze hinzufügen und abschmecken. Von der Platte nehmen und dann die Hefeflocken einrühren (sonst gehen die Vitamine kaputt).

Zwiebeln in ALSAN glasig dünsten.

Alles mit den Nudeln (oder wie im anderen Rezept mit dem Spitzkohl) vermengen und genießen! 😉

Vegane Pizzaschnecken

1 Blätterteig, vegan (z.B. Netto)
1/4 rote Paprika
1/2 kleine Zuchini
1 kleines Zwiebelchen
3 Champignons
1 guter Schuss Hafersahne
3 EL Cashewmus
etwas Wasser
etwas Balsamico-Creme
Ahornsirup

Gewürze: Salz, Pfeffer, Pizzagewürz, Zwiebelpulver, Paprikapulver

Paprika, Zuchini, Champignons und die Zwiebel fein hacken.
Cashewmus mit Wasser, Balsamico-Creme, Hafersahne und dem Ahornsirup cremig rühren. Es darf nicht zu flüssig sein! Würzen, mit dem Gemüse verrühren und auf dem Blätterteig verteilen. Von der langen Seite her aufrollen. Scheiben schneiden und aufs Backblech damit. Übrige Sauce noch auf den Schnecken verteilen, dann backen bis sie leicht gebräunt sind.

Und dann schnell selber essen, sonst kriegen sie bestimmt ganz schnell Füße. 😀

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Cashewmus mit etwas

Veganisierte Krautschupfnudelpfanne

Darauf hatte ich seit Monaten Lust, aber Schupfnudeln sind ja leider klassisch mit Ei – und gerade die in den Nicht-Bio-Varianten sind in der Regel aus fürchterlichen Haltungsbedingungen.
Heute kam mir dann der Geistesblitz! Schupfnudeln = Kartoffelnudeln, also nix anderes als Gnocchi. Endlich kann ich mein Lieblings-Wintergericht wieder kochen.

Und los geht’s:
Für 4 Erwachsene reicht dieses Gericht.
Zutaten:
1.000 g Gnocchi (z.B. REWE Beste Wahl)
350 g-Dose (fertig gekochtes) Sauerkraut (ich liebe das mit bayrischem Bier drin)
3 mittelgroße Möhren
1 mittelgroße Zwiebel
Etwas veganer Räucherwurst-Aufschnitt
Kokosfett
Gewürze: Salz, Pfeffer, Kurkuma, Estragon, Salat-Kräuter, Paprika edelsüß

Die Zwiebel würfeln, die Möhren nur bürsten, nicht schälen, dann raspeln (nicht zu fein). Alles zusammen in Kokosfett andünsten, mit etwas Wasser ablöschen, köcheln lassen, bis die Möhren durch sind.

Währenddessen die Gnocchi halbieren (ich finde so mischt es sich nachher besser) und in einer zweiten Pfanne in ordentlich Kokosfett goldbraun anbraten. Dann das Sauerkraut zu dem Gemüse geben, würzen und zum Schluss die Gnocchis dazu. Kurz ziehen lassen, evtl. noch etwas Wasser dazu, damit es nicht zu trocken wird und dann servieren. Mjam!
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Winterlicher Grünkern-Auflauf mit veganem Käse-Topping

Dieser Grünkern-Auflauf kam auch bei den nicht-Veganern unseres Haushalts super an und sogar mein mäkeliges Töchterchen hat noch zwei Nachschläge verlangt. Vorab vielen Dank an buntesveganesleben.com für die tolle Inspiration mit der Käsecreme hier.

Ihr braucht:

Für den Auflauf-Inhalt:

  • 150 g Grünkern, geschrotet
  • 1-2 TL zuckerfreie Gemüsebrühe
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1-2 große Möhren, geraspelt
  • 1 kleinen Kopf Brokkoli
  • 1/3 Spitzkohl-Kopf
  • 1/2 von einer Zucchini der Größe einer dicken Möhre
  • 150 ml Wasser
  • 100 ml Hafersahne
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Muskat, Piment, Curcuma, Zwiebelpulver und Kümmel.

für die Käsecreme:

  • 150-200 ml Wasser
  • 2-3 EL 1050er Dinkelmehl
  • 1 TL Knoblauchgranulat
  • 1 TL zuckerfreien Senf (z.B. von Alnatura)
  • 2 EL Cashewmus
  • 2 EL hocherhitzbares Sonnenblumenöl
  • 2 EL Hefeflocken
  • 1-2 TL Zwiebelpulver oder -granulat
  • Salz, etwas Kräutersalz und Pfeffer zum Abschmecken

Für den Extra-Pfiff: eine Seitan-Wurst Chorizo Style (in Würfeln) und 1/3 Dose Kidneybohnen

Den geschroteten Grünkern in etwa 400 ml Wasser mit der Gemüsebrühe aufkochen und ausquellen lassen.

Währenddessen die Möhren raspeln, die Zwiebel in gröbere und den Knoblauch in sehr feine Würfel schneiden. Den Kohl in schmale Streifen schneiden und den Brokkoli in kleine Röschen zerteilen. Den Stiel schälen und ebenfalls würfeln.

Zwiebeln auf mittlerer Hitze andünsten, damit sie nicht braun werden. Wenn sie glasig sind den Knoblauch dazu, etwas mitdünsten, dann die Möhrenraspel hinzugeben und ebenfalls kurz mitdünsten. Dann mit dem Wasser ablöschen und den Kohl und etwas später auch den Brokkoli dazugeben. Würzen und etwa 20-30 Minuten köcheln lassen –  bis der Kohl schön weich ist und die Brokkoliröschen nicht mehr bissfest.

Für die Käsecreme das Dinkelmehl in das Wasser (kalt) einrühren und während es aufkocht das Knoblauch- und Zwiebelgranulat, den Senf, das Cashewmus und das Öl hinzugeben, gut verrühren. Wenn es abgebunden hat die Hitze ausschalten und die Hefeflocken einrühren. Mit Salz, Kräutersalz und Pfeffer abschmecken.

In einer mittelgroßen Auflaufform den gekochten Grünkern mit dem Gemüse samt Sud vermischen. Die Zucchini in Scheibchen ungekocht daruntermischen. Die Chorizo-Seitan-Wurst in Würfel schneiden und zusammen mit den Kidneybohnen ebenfalls untermischen. Etwa 100 ml Hafersahne über der Mischung verteilen, kräftig durchrühren und evtl. noch einmal salzen und pfeffern. Danach die Käsecreme darüber verteilen und in 15-20 Minuten bei 160 Grad Umluft goldbraun überbacken.

Guten Appetit!

Vegane Linsen-Muffins Vanilla Style

Nach dem Linsenbrownies-Experiment waren noch so viele Linsen übrig, das ein Resteverwertungsrezept her musste. Und weil ich dabei unbedingt mal etwas helles „vanilliges“ ausprobieren wollte, habe ich mich auf die Suche nach einem veganen Vanillemuffin-Rezept gemacht. Gefunden habe ich dieses hier: Vanille Muffins mit Schokostückchen (vegan). Zusammen mit den übrigen Beluga-Linsen ist das folgende Rezept daraus geworden:

  • 190 g Linsen
  • 130-150 g Vollrohrzucker/Ahornsirup/Reissirup (je nachdem wie süß man es möchte)
  • 255 g Pflanzenmilch (ich nehme am liebsten Mandelmilch)
  • 100 g Pflanzenöl (Margarine geht auch)
  • 1 EL Kartoffelstärke
  • 130 g Dinkel-Vollkornmehl
  • 130 g Dinkelmehl Typ 1050
  • 5 g Backpulver
  • 5 g Natron
  • 2 TL gemahlene Vanille
  • 1 TL Zitronenabrieb oder 10 g Zitronensaft
  • 1 Prise Salz

Die Linsen zusammen mit der Pflanzenmilch und dem Fett im Mixer oder mit dem Mixstab fein durchmixen.

Die trockenen Zutaten (Vollkornmehl, 1050er Mehl, Vollrohrzucker, Kartoffelstärke, Vanillepulver, Salz, Backpulver und Natron) gut vermischen. Zitronenabrieb/-saft, evtl. Ahornsirup/Reissirup dazugeben und mit dem Linsen-Pflanzenmilch-Fett-Gemisch gut vermischen (Rührgerät oder Teigschaber).

Zum Schluss entweder gehackte vegane Schokolade oder Blaubeeren unter den Teig mischen.

In Muffinförmchen füllen und bei 200 Grad 20 Minuten backen.

Super fluffig und lecker! Keiner glaubt, dass da kein Ei drin ist. 😉

Zappenduster. Geburtshilfe in Deutschland.

Nicht ganz passend zum eigentlichen Blog-Thema, aber trotzdem unglaublich wichtig: Die Hebammen- und Geburtshilfe-Problematik in Deutschland: Zappenduster. Geburtshilfe in Deutschland..

Jetzt unterstützen! Wir wollen schließlich alle auch nach 2016 noch Eltern werden und brauchen dabei die Hilfe von Gynäkologen und Hebammen.

Deshalb bitte auch auf Change.org die Petition unterschreiben: https://www.change.org/hebammen.

Je mehr sich der Problematik bewusst sind und das weitererzählen, desto größer sind die Chancen, dass sich etwas tut!

Schnelle Walnuss-Pesto

Superlecker und prima, wenn die Tomatenernte größer ausfällt als geplant:

  • Eine Handvoll geschälte Walnüsse
  • Eine große Handvoll Basilikumblätter (+ getrockneten Basilikum bei Bedarf)
  • 3-4 große Tomaten oder 2-3 Handvoll kleine Tomaten – rote oder gelbe
  • ordentlich Olivenöl
  • etwas Rapsöl oder Leinöl für die gesunden Omega 3-Fettsäuren
  • etwas Hafersahne
  • Salz und Pfeffer
  • Spaghetti (wir nehmen am liebsten Dinkelvollkornspaghetti)

Die Walnüsse abwechselnd mit dem Basilikum in den Mixer oder Nuss-Aufsatz für den Pürierstab geben und fein hacken. (Wenn man nicht so viel frischen Basilikum da hat, kann man auch so viele Basilikumblätter wie die eigene Pflanze hergibt nehmen und getrockneten Basilikum nach Bedarf dazugeben.) Olivenöl und Raps-/Leinöl darübergeben, mixen. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen.

Spaghetti kochen und in der Zeit die Tomaten achteln bzw. in Würfel oder würfelgroße Stücke schneiden. Dann mit den restlichen Zutaten mischen (mit dem Löffel, nicht im Mixer, sonst gibt’s Tomatensuppe). 😉

Pesto über die garen Spaghetti geben, mischen, genießen.

Lass es dir schmecken! 🙂

Vegane Linsenbrownies

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Heute hatte ich total Lust mal wieder mit Linsen zu backen. Ich habe schon öfter Schokoplätzchen aus Linsen gebacken, die waren immer mega lecker, aber etwas trocken. Und was gibt es besseres schokoladiges und schön saftig leckereres als Brownies? Nach einer kurzen … Weiterlesen