Donauwellen-Muffins vegan

Zum Muttertag hat die Bloggerin „Heldin“ von http://www.vegan-und-lecker.de  in der Facebook-Tellerchen-Gruppe ein Donauwellen-Rezept gepostet, dass nicht nur einfach, sondern auch grandios lecker war. Ich habe es seit dem schon unzählige Male nachgebacken und viele Komplimente dafür eingeheimst. Der Teig ist super fluffig, die … Weiterlesen

Obstkuchen (hier: Sauerkirsch) nach Art „sehr fein“

Der Apfelkuchen „sehr fein“ meiner Mutter begleitet mich seit meiner Kindheit. Traditionell gab es den bei uns in der Apfelsaison mindestens einmal pro Woche, den Rest des Jahres je nach dem welches Obst gerade dran war in unterschiedlichen Varianten mit Kirschen, Mirabellen, Rhabarber oder Johannisbeeren. Auch mit eingekochtem Obst lässt sich das Rezept super machen. Da sollte man das Obst allerdings vorher abtropfen lassen – das empfiehlt sich auch bei Sauerkirschen und aufgetauten Johannisbeeren.

Bisher habe ich immer eine vegane Variante des Dr. Oetker Rezept-Klassikers von Chefkoch.de verwendet, war jedoch nie wirklich zufrieden mit der Konsistenz. Der Kuchen ist zwar beim Backen immer schön aufgegangen, aber danach sofort wieder zusammengesackt und schmeckte jedes Mal „hocken geblieben“ und matschig.

Da ich in der Vergangenheit super Erfahrungen mit Linsen in Brownies und Muffins gemacht habe, wollte ich mich schon länger mal an einer Linsen-Variante des „sehr fein“-Kuchens versuchen. Das Ergebnis dieses Experiments heute war auf Anhieb großartig.

Hier nun zum Rezept. Die Menge reicht für ein Transport-Blech, dass etwas kleiner und tiefer als ein Standard-Backblech ist. Für eine Springform liefere ich die Mengenangaben nach.

Feuchte bzw. flüssige Zutaten:
– 215 g gekochte Linsen (z. B. 50/50 Berglinsen/Beluga-Linsen)
– 115 g Öl
– 200 g Pflanzenmilch (z.B.: Hafer-Drink), (*hier…)
(diese 3 Zutaten vermixen, bis die Linsen nur noch als schwarze Pünktchen zu sehen sind)

– 90 ml Sprudel mit viel Kohlensäure bereit stellen (*…und hier ggf. etwas weniger, da der Teig sehr flüssig wird und das Endergebnis entsprechend saftig, je nach Obst)

Trockene Zutaten:
– 140 g Dinkelmehl (630 oder 1050)
– 140 g Vollkorn-Dinkelmehl
– 11 g Backpulver und 6 g Natron (oder 1 ganzes Tütchen Backpulver v. 17 g)
– 1/4 TL gemahlene Vanille
– 140 g Vollrohrzucker
– 1 Prise Salz
– Abrieb von 1/2 Zitrone

Die trockenen Zutaten gut vermischen. Die feuchten Zutaten dazu geben (Sprudel nicht vergessen) und mit einem Löffel oder Teigschaber gründlich, aber zügig, verrühren.

Den Teig in das Transportblech gießen (man kann es vorher einfetten, muss man aber nicht) und das abgetropfte Obst gleichmäßig darauf verteilen.

Bei 180 Grad etwa 45-50 Minuten backen. Bei der Stäbchenprobe sollte kein Teig kleben bleiben.

Leider war der Kuchen so schnell aufgegessen, dass ich kein Bild machen konnte. Das hole ich beim nächsten Mal nach. Er ist einfach spitze geworden: locker, fluffig und trotzdem saftig.

Viel Spaß beim Nachbacken und vor allem beim Essen! 😉