Yum Yum-Salat ohne Yum Yum

Nach längerer Pause diesmal gleich 2 Rezepte hintereinander. Heute: Yum Yum-Salat ohne Yum Yum. Was das heißt? Ihr kennt bestimmt diese Yum Yum-Asia-Tütensuppen – früher nur im Asialaden, heute auch in jedem mittelgroßen Supermarkt erhältlich – die zwar lecker sind, … Weiterlesen

Donauwellen-Muffins vegan

Zum Muttertag hat die Bloggerin „Heldin“ von http://www.vegan-und-lecker.de  in der Facebook-Tellerchen-Gruppe ein Donauwellen-Rezept gepostet, dass nicht nur einfach, sondern auch grandios lecker war. Ich habe es seit dem schon unzählige Male nachgebacken und viele Komplimente dafür eingeheimst. Der Teig ist super fluffig, die … Weiterlesen

Bananen-Muffins – vegan, kristallzuckerfrei und BLW-/Baby-geeignet!

Vor eineinhalb Wochen ist unser Wurm schon ein Jahr alt geworden und zur Feier des Tages habe ich Muffins gebacken, die er mitessen kann. Was soll ich sagen – schon vor dem „Happy Birthday“ waren 3 davon ratzeputz verschlungen und … Weiterlesen

Pizzabrötchen-Belag vegan

Zutaten für 6-8 Brotscheiben oder Brötchen-Hälften:
60-70 g Cashewnüsse (eingeweicht)
1/2 Paprika (hier: rot)
1/2 mittelgroße Zucchini
2 Seitan-Bratwürstchen (Alnatura)
1 EL Hefeflocken
1 EL Apfelessig
etwas Reissirup
Gewürze: Salz, Pfeffer, 1 gestr. TL Pizzagewürz, etwas Basilikum (getrocknet), ggf. zusätzlich etwas Zwiebelpulver

Zubereitung:
Cashewnüsse über Nacht oder nur für 1-2 Stunden einweichen, dann abspülen, in den Mixer geben (hoher Behälter, der unten schmaler zusammenläuft) und gerade so mit Wasser bedecken. Dann bei Höchstgeschwindigkeit mixen, bis eine cremige, zähflüssige Masse entsteht. Gemüse und Würstchen würfeln, Cashewpaste darüber geben und mit den Gewürzen gut verrühren. Mit Apfelessig, Reissirup und Hefeflocken abschmecken.

Brote bzw. Brötchen-Hälften damit bestreichen und bei 175 Grad 10-12 Minuten überbacken.

Fertig ist das schnelle vegane Abendessen. 🙂

Obstkuchen (hier: Sauerkirsch) nach Art „sehr fein“

Der Apfelkuchen „sehr fein“ meiner Mutter begleitet mich seit meiner Kindheit. Traditionell gab es den bei uns in der Apfelsaison mindestens einmal pro Woche, den Rest des Jahres je nach dem welches Obst gerade dran war in unterschiedlichen Varianten mit Kirschen, Mirabellen, Rhabarber oder Johannisbeeren. Auch mit eingekochtem Obst lässt sich das Rezept super machen. Da sollte man das Obst allerdings vorher abtropfen lassen – das empfiehlt sich auch bei Sauerkirschen und aufgetauten Johannisbeeren.

Bisher habe ich immer eine vegane Variante des Dr. Oetker Rezept-Klassikers von Chefkoch.de verwendet, war jedoch nie wirklich zufrieden mit der Konsistenz. Der Kuchen ist zwar beim Backen immer schön aufgegangen, aber danach sofort wieder zusammengesackt und schmeckte jedes Mal „hocken geblieben“ und matschig.

Da ich in der Vergangenheit super Erfahrungen mit Linsen in Brownies und Muffins gemacht habe, wollte ich mich schon länger mal an einer Linsen-Variante des „sehr fein“-Kuchens versuchen. Das Ergebnis dieses Experiments heute war auf Anhieb großartig.

Hier nun zum Rezept. Die Menge reicht für ein Transport-Blech, dass etwas kleiner und tiefer als ein Standard-Backblech ist. Für eine Springform liefere ich die Mengenangaben nach.

Feuchte bzw. flüssige Zutaten:
– 215 g gekochte Linsen (z. B. 50/50 Berglinsen/Beluga-Linsen)
– 115 g Öl
– 200 g Pflanzenmilch (z.B.: Hafer-Drink), (*hier…)
(diese 3 Zutaten vermixen, bis die Linsen nur noch als schwarze Pünktchen zu sehen sind)

– 90 ml Sprudel mit viel Kohlensäure bereit stellen (*…und hier ggf. etwas weniger, da der Teig sehr flüssig wird und das Endergebnis entsprechend saftig, je nach Obst)

Trockene Zutaten:
– 140 g Dinkelmehl (630 oder 1050)
– 140 g Vollkorn-Dinkelmehl
– 11 g Backpulver und 6 g Natron (oder 1 ganzes Tütchen Backpulver v. 17 g)
– 1/4 TL gemahlene Vanille
– 140 g Vollrohrzucker
– 1 Prise Salz
– Abrieb von 1/2 Zitrone

Die trockenen Zutaten gut vermischen. Die feuchten Zutaten dazu geben (Sprudel nicht vergessen) und mit einem Löffel oder Teigschaber gründlich, aber zügig, verrühren.

Den Teig in das Transportblech gießen (man kann es vorher einfetten, muss man aber nicht) und das abgetropfte Obst gleichmäßig darauf verteilen.

Bei 180 Grad etwa 45-50 Minuten backen. Bei der Stäbchenprobe sollte kein Teig kleben bleiben.

Leider war der Kuchen so schnell aufgegessen, dass ich kein Bild machen konnte. Das hole ich beim nächsten Mal nach. Er ist einfach spitze geworden: locker, fluffig und trotzdem saftig.

Viel Spaß beim Nachbacken und vor allem beim Essen! 😉

Veganisierte Krautschupfnudelpfanne

Darauf hatte ich seit Monaten Lust, aber Schupfnudeln sind ja leider klassisch mit Ei – und gerade die in den Nicht-Bio-Varianten sind in der Regel aus fürchterlichen Haltungsbedingungen.
Heute kam mir dann der Geistesblitz! Schupfnudeln = Kartoffelnudeln, also nix anderes als Gnocchi. Endlich kann ich mein Lieblings-Wintergericht wieder kochen.

Und los geht’s:
Für 4 Erwachsene reicht dieses Gericht.
Zutaten:
1.000 g Gnocchi (z.B. REWE Beste Wahl)
350 g-Dose (fertig gekochtes) Sauerkraut (ich liebe das mit bayrischem Bier drin)
3 mittelgroße Möhren
1 mittelgroße Zwiebel
Etwas veganer Räucherwurst-Aufschnitt
Kokosfett
Gewürze: Salz, Pfeffer, Kurkuma, Estragon, Salat-Kräuter, Paprika edelsüß

Die Zwiebel würfeln, die Möhren nur bürsten, nicht schälen, dann raspeln (nicht zu fein). Alles zusammen in Kokosfett andünsten, mit etwas Wasser ablöschen, köcheln lassen, bis die Möhren durch sind.

Währenddessen die Gnocchi halbieren (ich finde so mischt es sich nachher besser) und in einer zweiten Pfanne in ordentlich Kokosfett goldbraun anbraten. Dann das Sauerkraut zu dem Gemüse geben, würzen und zum Schluss die Gnocchis dazu. Kurz ziehen lassen, evtl. noch etwas Wasser dazu, damit es nicht zu trocken wird und dann servieren. Mjam!
image