Yum Yum-Salat ohne Yum Yum

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Nach längerer Pause diesmal gleich 2 Rezepte hintereinander. Heute: Yum Yum-Salat ohne Yum Yum. Was das heißt? Ihr kennt bestimmt diese Yum Yum-Asia-Tütensuppen – früher nur im Asialaden, heute auch in jedem mittelgroßen Supermarkt erhältlich – die zwar lecker sind, … Weiterlesen

Seitan-Lupinen-Chorizo im Glas

seitan-lupinen-chorizo

Inspiriert von der feurigen veganen Seitan-Chorizo von Eat this habe ich mich kürzlich selbst an einer Chorizo versucht, da die Chorizo von Wheaty unangefochten unsere Lieblings-Vurst ist, wir aber nicht ganz so regelmäßig in ein Geschäft kommen, wo wir sie kaufen … Weiterlesen

Donauwellen-Muffins vegan

Donauwellenmuffin

Zum Muttertag hat die Bloggerin „Heldin“ von http://www.vegan-und-lecker.de  in der Facebook-Tellerchen-Gruppe ein Donauwellen-Rezept gepostet, dass nicht nur einfach, sondern auch grandios lecker war. Ich habe es seit dem schon unzählige Male nachgebacken und viele Komplimente dafür eingeheimst. Der Teig ist super fluffig, die … Weiterlesen

Bananen-Muffins – vegan, zuckerfrei und BLW-/Baby-geeignet!

Cupcake

Vor eineinhalb Wochen ist unser Wurm schon ein Jahr alt geworden und zur Feier des Tages habe ich Muffins gebacken, die er mitessen kann. Was soll ich sagen – schon vor dem „Happy Birthday“ waren 3 davon ratzeputz verschlungen und … Weiterlesen

Veganes Proteinshake mit Süßlupinenmehl

Da mein Mann seit der Umstellung erst auf milchfrei, dann auf vegan, stetig abgenommen hat, so dass Familie und Kollegen schon ganz besorgt waren oder lästerten, haben wir vor einigen Wochen das Projekt „Massephase“ gestartet.
Ich selbst kämpfe 8 Monate nach der Geburt unseres Sohnes eher mit dem gegenteiligen Problem, also wollte ich nicht nur kalorienreicher Kochen, sondern es sollte für meinen Mann noch eine leckere Zwischenmahlzeit geben, die proteinreich, gesund und lecker ist und nicht aus irgendwelchen Fertigpulvern mit fragwürdigen Inhaltsstoffen oder isolierten Proteinen besteht.
An unterschiedlichen Stellen hatten wir gelesen, dass man aus Süßlupinenmehl Shakes zaubern kann und da haben wir einfach mal ein bisschen herumprobiert.
Heraus gekommen ist ein leckeres, gesundes Shake, dass mein Mann nun 1x täglich als Zwischenmahlzeit trinkt.
Er versucht natürlich auch bei den Mahlzeiten mehr zu essen, aber trotzdem machte sich die hochkalorische Zwischenmahlzeit bereits bemerkbar: schon knapp 3 Kilo Zunahme in den letzten 6 Wochen!

Hier ist unser Rezept:
25 g Süßlupinenmehl
20 g Haferflocken
15 g Kokosblütenzucker
(Variation mit Kokos-Geschmack: zusätzlich 10 g Kokosflocken)
2 geh. TL gemahlene Leinsamen
1 geh. TL Hanfpulver
1 geh. TL Kakao
1 geh. TL „Energy“
1 Msp. gemahlene Vanille
1 Msp. Sango-Korallen-Pulver

 

Das Shake hat etwa 450 kcal, davon 16 g Fett, 43 g Kohlenhydrate (18 g aus Zucker) und 22 g Eiweiß.

Das ganze wird mit etwa 300-350 ml Wasser oder Pflanzenmilch aufgegossen, geschüttelt und dann getrunken bzw. gekaut.😉

Es eignet sich bestimmt auch zum Ersatz einer Mahlzeit beim Abnehmen – lasst mich wissen, wenn ihr es ausprobiert habt und wie lang es satt macht! Viel Erfolg!

Veganer Kräuter-Frischkäse

Neulich morgens bin ich aufgewacht und hatte plötzlich riesen Appetit auf Kräuterfrischkäse, den ich – damals zu unveganen Zeiten – sehr gern und viel gegessen habe. Also habe ich mal etwas rumprobiert und auf Anhieb ist ein super leckerer Aufstrich entstanden, der sogar vor den Augen meines kritischen Mannes Gnade gefunden hat. O-Ton: „Der Frischkäse war heute das leckerste auf meinen Frühstücksbroten.“ Und auch mein Töchterchen hat probiert und fand es lecker. Hier das Rezept:

130 g Cashews
120 g Macadamias
– über Nacht oder etwa 12 h in Wasser eingeweicht
abgekochtes, abgekühltes Wasser
2 geh. EL gefrorene Kräuter (z.B. BioBio 8 Kräuter-Mischung vom Netto)
etwas Schabzinger-Klee/Brotklee
(Kräuter-)Salz und Pfeffer
Saft von 1/3 einer kleinen Zitrone
etwas Reissirup
1/2 TL Guarkernmehl

Die Nüsse abspülen und in einen Hochleistungsmixer (schmaler, hoher Behälter) geben. Mit abgekochtem, abgekühlten Wasser (verbessert die Haltbarkeit) gerade so bedecken. Pürieren, bis die Nüsse nicht mehr stückig sind.
Gewürze und Kräuter hinzugeben. Das Guarkernmehl in etwas Wasser sieben und kurz quellen lassen.
Nüsse, Gewürze, Kräuter, Zitronensaft, Reissirup und Guarkernmehl zusammen nochmal kurz durchpürieren.
In ausgekochte Gläschen geben, zuschrauben und alle bis auf eins einfrieren – so ist man gleich eine Weile ausgestattet.😉

Guten Appetit!

Vegane Kartoffelcremesuppe

Wenn man aus dem eiskalten Regen kommt, wärmt diese leckre Suppe super von innen:

Gemüse:
1 kleine Zwiebel
7-8 mittelgroße Kartoffeln
2 kleine Möhren
2 große Broccoli-Röschen und der Stiel (geschält)
3 EL TK-Suppengemüse

Gewürze:
2 TL Majoran
2 TL Gemüsebrühe
frisch gemahlener Pfeffer
2 TL Gartenkräuter
1 Prise Knobipulver
1 gestr. TL Salz
1 gestr. TL Kräutersalz
1 EL gefrorene Petersilie

Verfeinern mit:
2 EL Mandelmus
4 EL Hafersahne

Die Zwiebel in etwas Kokosfett anschwitzen. Die Möhren und Kartoffeln und 1 Liter Wasser hinzufügen, aufkochen. Nach 10 Minuten das TK-Gemüse und den Brokkoli dazu geben, weitere 15 Minuten kochen. Gegen Ende der Kochzeit die Gewürze und Kräuter dazu geben. Zum Schluss alles gut durchpürieren und mit Mandelmus und Hafersahne verfeinern. Fertig!

Pizzabrötchen-Belag vegan

Zutaten für 6-8 Brotscheiben oder Brötchen-Hälften:
60-70 g Cashewnüsse (eingeweicht)
1/2 Paprika (hier: rot)
1/2 mittelgroße Zucchini
2 Seitan-Bratwürstchen (Alnatura)
1 EL Hefeflocken
1 EL Apfelessig
etwas Reissirup
Gewürze: Salz, Pfeffer, 1 gestr. TL Pizzagewürz, etwas Basilikum (getrocknet), ggf. zusätzlich etwas Zwiebelpulver

Zubereitung:
Cashewnüsse über Nacht oder nur für 1-2 Stunden einweichen, dann abspülen, in den Mixer geben (hoher Behälter, der unten schmaler zusammenläuft) und gerade so mit Wasser bedecken. Dann bei Höchstgeschwindigkeit mixen, bis eine cremige, zähflüssige Masse entsteht. Gemüse und Würstchen würfeln, Cashewpaste darüber geben und mit den Gewürzen gut verrühren. Mit Apfelessig, Reissirup und Hefeflocken abschmecken.

Brote bzw. Brötchen-Hälften damit bestreichen und bei 175 Grad 10-12 Minuten überbacken.

Fertig ist das schnelle vegane Abendessen.🙂

Obstkuchen (hier: Sauerkirsch) nach Art „sehr fein“

Der Apfelkuchen „sehr fein“ meiner Mutter begleitet mich seit meiner Kindheit. Traditionell gab es den bei uns in der Apfelsaison mindestens einmal pro Woche, den Rest des Jahres je nach dem welches Obst gerade dran war in unterschiedlichen Varianten mit Kirschen, Mirabellen, Rhabarber oder Johannisbeeren. Auch mit eingekochtem Obst lässt sich das Rezept super machen. Da sollte man das Obst allerdings vorher abtropfen lassen – das empfiehlt sich auch bei Sauerkirschen und aufgetauten Johannisbeeren.

Bisher habe ich immer eine vegane Variante des Dr. Oetker Rezept-Klassikers von Chefkoch.de verwendet, war jedoch nie wirklich zufrieden mit der Konsistenz. Der Kuchen ist zwar beim Backen immer schön aufgegangen, aber danach sofort wieder zusammengesackt und schmeckte jedes Mal „hocken geblieben“ und matschig.

Da ich in der Vergangenheit super Erfahrungen mit Linsen in Brownies und Muffins gemacht habe, wollte ich mich schon länger mal an einer Linsen-Variante des „sehr fein“-Kuchens versuchen. Das Ergebnis dieses Experiments heute war auf Anhieb großartig.

Hier nun zum Rezept. Die Menge reicht für ein Transport-Blech, dass etwas kleiner und tiefer als ein Standard-Backblech ist. Für eine Springform liefere ich die Mengenangaben nach.

Feuchte bzw. flüssige Zutaten:
– 215 g gekochte Linsen (z. B. 50/50 Berglinsen/Beluga-Linsen)
– 115 g Öl
– 200 g Pflanzenmilch (z.B.: Hafer-Drink), (*hier…)
(diese 3 Zutaten vermixen, bis die Linsen nur noch als schwarze Pünktchen zu sehen sind)

– 90 ml Sprudel mit viel Kohlensäure bereit stellen (*…und hier ggf. etwas weniger, da der Teig sehr flüssig wird und das Endergebnis entsprechend saftig, je nach Obst)

Trockene Zutaten:
– 140 g Dinkelmehl (630 oder 1050)
– 140 g Vollkorn-Dinkelmehl
– 11 g Backpulver und 6 g Natron (oder 1 ganzes Tütchen Backpulver v. 17 g)
– 1/4 TL gemahlene Vanille
– 140 g Vollrohrzucker
– 1 Prise Salz
– Abrieb von 1/2 Zitrone

Die trockenen Zutaten gut vermischen. Die feuchten Zutaten dazu geben (Sprudel nicht vergessen) und mit einem Löffel oder Teigschaber gründlich, aber zügig, verrühren.

Den Teig in das Transportblech gießen (man kann es vorher einfetten, muss man aber nicht) und das abgetropfte Obst gleichmäßig darauf verteilen.

Bei 180 Grad etwa 45-50 Minuten backen. Bei der Stäbchenprobe sollte kein Teig kleben bleiben.

Leider war der Kuchen so schnell aufgegessen, dass ich kein Bild machen konnte. Das hole ich beim nächsten Mal nach. Er ist einfach spitze geworden: locker, fluffig und trotzdem saftig.

Viel Spaß beim Nachbacken und vor allem beim Essen!😉